Chronik Projekt "Weltethos" Begegnung und Führung 2014

Die nachfolgende Pressemitteilung über die Veranstaltung "Begegnung und Führung" wurde von Pressereferent Gustav Schrank am 25.11.2014 an die lokale Presse weitergeleitet.

Weltethos Begegnung

Bild: Im Rahmen der Ausstellung „Weltethos“ verdeutlichten Vertreter verschiedener Religionen mit einem Wertestatement das Besondere ihrer Religion, aber auch das Gemeinsame im Sinne der Ethik und Humanität. Von links Derya Sahan, Islamische Theologin, Malkiat Singh Josan, Vorsitzender der Singh Sabha Deutschland, Dieter List, Moderator vom Rotary Club Hockenheim, Gemeinderabbiner Janusz Pawelczyk-Kissin und Olga Tarashchanska von der Jüdischen Kultus-gemeinde Heidelberg, Gudrun Hillen, Religionspädagogin am Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium, Marco Rudolph, Pfarrer der Neuapostolischen Kirche Hockenheim sowie Claus Herboth, Vorstandsmitglied der Deutschen Buddhistischen Union. Foto RCH

Rotary Club Hockenheim: Einzigartige Veranstaltung mit Vertretern verschiedener Religionen

Im Dialog gemeinsame ethische Werte verdeutlicht

Im Rahmen der Ausstellung „Weltreligionen – Weltfrieden – Weltethos“ der Stiftung Weltethos im Gauß-Gymnasium organisierte der Rotary Club Hockenheim eine Begegnung und Führung mit Vertretern verschiedener Glaubensrichtungen. Dieter List moderierte die Veranstaltung und begrüßte zahlreiche interessierte Gäste. Besonders herzlich hieß er die Vertreter des Buddhismus, des Christentums, des Islams, des Judentums und des Sikhismus sowie Josef Diller als Referent der Stiftung Weltethos willkommen.

Sodann führte er in die Thematik mit den Worten ein: „Das Projekt Weltethos hat das Ziel, nicht die Einheit der Religionen, sondern den Dialog, die Zusammenarbeit und den Frieden zwischen den Religionen auf der Basis gemeinsamer Werte zu fördern. Und genau das möchten wir heute aufzeigen.“ Er konkretisierte: „Was können wir tun, um die gemeinsamen Werte zu finden und besser zu verstehen?“

Darauf gingen alle Religionsvertreter nach ihrer kurzen Vorstellung näher ein. Beim gemeinsamen Rundgang durch die Ausstellung verdeutlichten sie mit einem Wertestatement das Besondere ihrer Religion, aber auch das Gemeinsame im Sinne der Ethik und Humanität. Daraus entwickelte sich ein fruchtbarer, individueller Dialog mit den Besuchern.

Ethische Werte müssen bewusst gemacht und gelebt werden
Nach diesem intensiven Gedankenaustausch resümierte Dieter List: „Dass sich heute Religionsvertreter verschiedener Glaubensrichtungen an einem Ort begegneten und dabei die gemeinsamen Werte und Toleranz untereinander geteilt und bekräftigt haben, ist das Besondere, vielleicht auch Einzigartige.“ Und er verband seinen Dank an die Religionsvertreter mit den Worten: „Wir Menschen sind weltweit, national oder lokal in Hockenheim für ein friedliches Zusammenleben und gemeinsame elementare Werte und Haltungen angewiesen. Wie wir heute aus berufenen Mündern erfuhren, finden sich solche Werte in allen großen Religionen der Menschheit. Sie müssen nicht neu erfunden, wohl aber den Menschen neu bewusst gemacht, sie müssen gelebt und weitergegeben werden.“

Das pdf-Dokument der Pressemitteilung können Sie hier abrufen.