Ausschreibung zum RCH-Award

Der nachfolgende Presseartikel wurde am 21.02.2015 in der Hockenheimer Tageszeitung veröffentlicht.

Rotary Club: Serviceclub: Zum zehnten Geburtstag loben die Rotarier einen Förderpreis über 5000 Euro aus

Mit gemeinnützigem Projekt den Club-Award gewinnen

Ein Jubiläum steht ins Haus: Vor zehn Jahren wurde der Rotary Club auf Initiative des früheren Oberbürgermeisters Gustav Schrank als Serviceclub in Hockenheim gegründet. Der RCH wurde damit Teil eines weltweiten Netzwerks von 34000 Clubs mit mehr als 1,2 Millionen Mitgliedern, das dieses Jahr 110 Jahre alt wird. Ziel war und ist es, das rotarische Motto "Service above self", der selbstlose Dienst für die Gemeinschaft, auch in der Region zu verwirklichen. In dieser Zeit wurden viele lokale und internationale Hilfsprojekte aus den Bereichen Bildung, Erziehung, Gesundheitswesen, Wasserversorgung oder Katastrophenhilfe auf den Weg gebracht.

Anlässlich seines zehnjährigen Jubiläums lobt der Club einen mit 5000 Euro dotierten Förderpreis, den RCH-Award, aus, der sich an Vereine, Schulen, Institutionen oder Privatpersonen der Verwaltungsgemeinschaft richtet. Mit dem Preisgeld soll ein vorbildliches, gemeinnütziges Projekt aus den Bereichen Soziales, Bildung und Erziehung, Wissenschaft und Forschung, Kunst, Kultur, Sport oder Umwelt auf den Weg gebracht oder dessen Fortführung finanziell abgesichert werden. Gefördert werden insbesondere Projekte, die Modell- oder Vorbildcharakter haben.

Doch wie kam es zur Idee, einen Preis auszuloben? Die Förderung des lokalen Gemeinwesens sei schon immer das Anliegen der Rotarier gewesen, erläutert Club-Präsident Andreas Kunze. "Den Impuls zum Rotary-Award gab der Gedanke, die Menschen in den Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft aktiv einzubeziehen und vorhandenen Ideen eine Chance zu geben", erklärt er. Ziel sei es, entsprechende Initiativen und Projekte zu stimulieren und mit einem wesentlichen Beitrag die Realisierung zu fördern.

Anschreiben verschickt
Um auf die Aktion aufmerksam zu machen, haben die Rotarier nahezu flächendeckend Vereine, Clubs und Schulen mit einem Anschreiben informiert. "Denn wir wissen, dass dort viele Ideen entstehen", sagt Andreas Kunze. Die Rotarier vermuten jedoch, dass auch viele gute Ideen bei weniger organisierten Bürgern wachsen. Um diese zur Teilnahme zu ermuntern, haben die Rotarier auf ihrer Webseite ein Antragsformular hinterlegt. "Uns ist an der Sache gelegen. Daher kann wirklich jeder teilnehmen, ob Einzelperson oder Gruppe - ob jung oder alt", betont der Club-Präsident. Die Projektgröße spielt bei der Teilnahme keine Rolle. Denn die Rotarier können sich durchaus mehrere Gewinner vorstellen, die sich den Förderpreis über 5000 Euro teilen.

Der Award wird von der Fördergemeinschaft Rotary Club Hockenheim verliehen. Dort trifft ein Ausschuss eine Vorauswahl und unter diesen Kandidaten wird die Mitgliederversammlung den Gewinner bestimmen. Da der Club eine sehr große Bandbreite an Kompetenzen abdecke, "sind wir überzeugt, mit unserem Verfahren eine faire und gute Entscheidung zu finden", meint Andreas Kunze.

Wer am Ende unter allen Bewerbern das Rennen macht, soll beim großen Benefizkonzert mit dem Akkordeon-Landes-Jugendorchester Baden-Württemberg und dem Hohner Akkordeonorchester Reilingen, das am Sonntag, 21. Juni, in der Fritz-Mannherz-Halle in Reilingen stattfindet, bekanntgegeben werden. Dieses bildet den Abschluss der Jubiläumsinitiativen der Rotarier und auch den Abschluss des rotarischen Jahres. wd/red

© Hockenheimer Tageszeitung, Samstag, 21.02.2015