Chronik 2. Tag der kleinen Forscher 2015

Der nachfolgende Artikel zum "2. Tag der Kleinen Forscher" im Pumpwerk wurde am 27.11.2015 in der Hockenheimer Tageszeitung veröffentlicht.
Rotary Club: Kindergartenkinder sammeln bei Experimenten mit Licht und Farben beim „Tag der kleinen Forscher“ im Pumpwerk Erfahrungen mit Naturwissenschaft

Vorschüler treiben es herrlich bunt

Bild: Naturwissenschaftliche Phänomene spielerisch erleben: Manjana, Orgesa, Tim und Lea (v. l.) lernen beim Spiegelexperiment, wie die Silberfolie unter dem Glas die Sicht der Dinge verändert. BILD: LENHARDT

Unter dem Motto: „Licht, Farben und Sehen“ hat der Rotary Club unter der Federführung von Gustav Schrank rund 100 Vorschulkinder aus dem Friedrich-Fröbel-, Friedrich- Heun-, Park- und Südstadt- Kindergarten zu einem weiteren Tag der kleinen Forscher ins Pumpwerk eingeladen. Schüler der Louise- Otto-Peters-Schule Hockenheim, alles angehende Erzieher, hatten mit ihren Lehrerinnen Daniela Pelzl und Eva Schlobat vier Forscherstationen vorbereitet.

Vor dem Forschen erhielt jedes Kind einen Forscherpass mit den Symbolen der vier Forscherstationen. Jede absolvierte Forscherstation wurde dort vermerkt.

Angehende Erzieher leiten an
Licht und Farben begegnen den Kindern täglich. Sie zählen für sie zum Selbstverständlichen. Aber hinter der Welt der Farben verbergen sich im kindlichen Alltag tolle naturwissenschaftliche Phänomene. Einige haben sie genauer unter die Lupe genommen. Begleitet und angeregt wurden sie von den angehenden Erziehern, die im Umgang mit den Vorschülern einen Teil ihrer praktischen Ausbildung absolvierten.

Fingerfarben selbst gemischt
Bei der Forscherstation „Die optische Hand“ erfuhren die Kinder auf aktive Weise, wie eine optische Täuschung entsteht. Bei der Station „Gespiegelte Welt“ erkannten sie, wie Spiegel die Sicht auf die Dinge verändern. „Geheimnisvolle Schatten“ entdeckten sie bei einem Experiment in einer Dunkelkammer. Dort lernten sie, wie durch Licht farbige Schatten entstehen und was passieren muss, damit sie wieder schwarz werden.

So richtig bunt wurde es für die jungen Forscher beim „Experimentieren mit Fingerfarben“. Aber zunächst einmal mussten die Jungforscher selbst durch Mischen eigene Farben kreieren, um so einige der vielfältigen Möglichkeiten des Farbenmischens zu lernen. Dies alles war natürlich Neuland für die Kinder. Umso mehr faszinierte sie das Experimentieren und forderte sie zugleich.

Nach getaner Forscherarbeit verköstigte der Rotary Club die Kinder im benachbarten Südstadt-Kindergarten. Hier reichten Johannes Bellm, Sabine Berlinghof und Margarete Schrank sowie Dr. Walter Weidner und seine Frau Melitta die von Christa Altenberger besorgten Speisen wie Würstchen, Häppchen, Rohkost und Obst sowie Getränke. Danach wurden die Kinder nach einem erlebnisreichen Vormittag wieder mit dem Bus in ihre Kitas zurückgebracht.

Beitrag zu frühkindlicher Bildung

Clubpräsident Prof. Dr. Walter Götzmann, der sich vor Ort über das Forschergeschehen informierte, zog auch nach diesem Forschertag ein positives Resümee: „Unser Ziel, den frühkindlichen Forscherdrang zu fördern und zu begleiten, sowie das Interesse für naturwissenschaftliche Phänomene und technische Fragestellungen bei den Kleinkindern zu wecken, wurde wieder in eindrucksvoller Weise erreicht.“ Er dankte namens der Rotarier allen Beteiligten für die Vorbereitung und Durchführung eines weiteren tollen Forschertages für Vorschulkinder. gs

© Hockenheimer Tageszeitung, 27.11.2015

Das E-Paper zum Zeitungsbericht können Sie hier abrufen.