Chronik Stabwechsel 2012/2013

Der nachfolgende Artikel zur Stabübergabe beim Rotary Club Hockenheim am 01.07.2012 anlässlich des neuen rotarischen Jahres 2012/2013 wurde am 06.07.2011 in der Hockenheimer Tageszeitung veröffentlicht.
Rotary Club: Dr. Volker Bormann übernimmt Präsidentschaft von Dr. Norbert Fabricius

Mit Stärken neue Akzente setzen

Zu Beginn des rotarischen Jahres am 1. Juli ist das Präsidentenamt im Rotary Club Hockenheim von Dr. Norbert Fabricius auf Dr. Volker Bormann übergegangen. Beim Stabwechsel – einem der Höhepunkte im Clubleben – sorgte der neue Präsident mit der Verpflichtung von Leonard Schlüter für eine große Überraschung. Der wohl zu den hoffnungsvollsten deutschen Klaviervirtuosen zählende junge Künstler war extra aus Salzburg angereist. Er begeisterte mit Vorträgen am Klavier und erntete stehende Ovationen.

Bevor Dr. Norbert Fabricius die präsidialen Utensilien wie die Sitzungsglocke und die Charterurkunde an seinen Nachfolger überreichte, ging er auf das rotarische Motto „Selbstlos dienen“ ein. Dieses gelte, so seine Überzeugung, auch und gerade für den Clubpräsidenten.

Hohe Auszeichnung für Laban
Dessen wichtigste Funktion sei, die Entwicklung des Clubs durch Freundschaft und gemeinsames Handeln in Aktionen sowie lokalen und internationalen Projekten, auch innerhalb des Gemeinwesens Hockenheim, nachhaltig zu stärken. Für die ihm dabei gewährte Unterstützung dankte er seinen rotarischen Freunden sowie seiner Frau Marion.

Besonderen Dank stattete er Schatzmeister Siegfried Laban ab, der seit Jahren die Finanzen des Clubs und der gemeinnützigen Fördergemeinschaft ehrenamtlich überzeugend verwaltet. Unter großem Beifall überreichte er Laban die höchste rotarische Auszeichnung, den „Paul-Harris-Fellow“, benannt nach dem Rotary-Gründer.

Volker Bormann lobte seinen Vorgänger: „Du hast deinen Job sehr, sehr gut gemacht!“ In seiner Antrittsrede nahm Bormann Bezug auf die Jahresbotschaft des neuen, aus Japan stammenden rotarischen Weltpräsidenten Sakuij Tanaka. Dessen Motto „Frieden durch Einsatz“ verdeutliche, dass nur Menschen, die in sich ruhten und in innerem Frieden mit sich selbst lebten, zu äußerem Frieden beitragen könnten. Frieden komme aber nicht von alleine. Deshalb seien Rotarier gefordert, entsprechend zu handeln, zähle doch Frieden in der Welt zu ihren großen Anliegen.

Als eine der Stärken bezeichnete er die Freundschaft und Zusammenarbeit im Club. Auf ihnen basierend, möchte er in den Bereichen Jugend und Gemeindienst mit einem guten Teamgeist weitere Akzente setzen. Dem neuen Präsidenten steht ein zwölfköpfiger Vorstand zur Seite. Mit ihm sowie allen aktiven Clubmitgliedern möchte Bormann die bewährten Projekte fortsetzen sowie sich auf neue einlassen. Sein abschließendes Resümee: „Blicken wir zuversichtlich auf das, was noch kommen wird. Wir haben die besten Voraussetzungen dafür.“ gs

Übergabe der Sitzungsglocke: Dr. Norbert Fabricius (2. v. r.) reicht das Symbol der Präsidentschaft des Rotary Clubs an seinen Nachfolger Dr. Volker Bormann weiter. Links Christel Bormann, rechts Marion Fabricius. BILD: RCH

Das E-Paper zum Zeitungsbericht können Sie hier abrufen.