Chronik Stabwechsel 2010/2011

Der nachfolgende Artikel zur Stabübergabe beim Rotary Club Hockenheim am 26.06.2010 anlässlich des neuen rotarischen Jahres 2010/2011 wurde von Gründungspräsident Gustav Schrank verfasst.

Wechsel zum neuen rotarischen Jahr beim Rotary Club Hockenheim

Stabübergabe von Präsident Martin Lindenberger an Walter Weidner

Zu Beginn der rotarischen Stabübergabe im oberen Foyer des Carl-Friedrich-Gauß-Gymnasium hieß Hausherr Joachim Kriebel die Mitglieder des Rotary Clubs Hockenheim und ihre Partner herzlich willkommen, wobei sein besonderer Gruß seinem Amtsvorgänger Dr. Walter Weidner und dessen Gattin galt.

Dr. Walter Weidner freute sich, nach drei Jahren im Ruhestand an seine alte Dienststelle zurückkehren und nun von hier aus ein neues Amt übernehmen zu können. Für diese Möglichkeit bedankte er sich bei seinem Nachfolger und Hausherrn. Sein Dank galt aber auch Anja Kaiser, die ihm bei der Vorbereitung der Veranstaltung zur Seite stand, dem Team der Schülerfirma „Gaußline“ sowie den drei jungen begabten Damen, die die Veranstaltung musikalisch umrahmten.

Und in der Tat glänzte während der Veranstaltung Adela Abrudean mit ihrer klaren und kräftigen Stimme - sie trug „You rise me up“ und „Imaging“ vor. Viel Beifall wurde aber auch dem noch jungen Mädchenteam Judith Meyer (Klavier) und Denise Gauß (Gesang) gezollt. Beeindruckte schon Judith Meyer mit einem Klaviersolo, begleitete sie nicht minder gekonnt Denise Gauß, die mit zwei schönen Liedvorträgen aufwartete.

Zum Ablauf des rotarischen Jahres 2009-2010 gab Clubmeister Matthias van Daacke einen umfassenden Bericht über die Clubaktivitäten und Ereignisse des vergangenen Jahres. Dazu zählten die Beteiligungen mit Ständen an der Hockenheimer Kerwe, am Hockenheimer Advent und am Hockenheimer Mai. Der Reinerlös dieser Veranstaltungen kam den sozialen Projekten des Clubs oder Rotary International zugute, unter anderem der weltweit von Rotary organisierten Bekämpfung der Kinderlähmung, der Anschaffung von mehreren „Shelter-Boxen“ (Überlebenskisten für Katastrophengebiete wie Haiti), der Fortführung der Hilfsprojekte in Sri Lanka oder dem „Freunde-Projekt“ in Kindergärten.

Der Clubmeister ging aber auch auf die verschiedenen internen Veranstaltungen ein, die das Clubleben bereicherten. Leider war auch das allzu frühe Ableben des rotarischen Freundes Jürgen Hauser zu beklagen, zu dessen Gedenken eine Schweigeminute eingelegt wurde. Am Ende seiner Ausführungen dankte Matthias van Daacke dem scheidenden Clubpräsidenten für seine vorbildliche Präsidentschaft und überreichte ihm ein Abschiedsgeschenk.

Die vielfältigen Aktivitäten des umfassenden rotarischen Jahresrückblicks dokumentierte noch Dieter List mit einer eindrucksvollen Fotoschau. Dem noch amtierenden Clubpräsidenten Dr. Martin Lindenberger war es vorbehalten, die präsidialen Utensilien wie die Clubglocke und die Charterurkunde von Rotary International an seinen Nachfolger Dr. Walter Weidner zu übergeben. Zuvor dankte er allen Vorstandsmitgliedern für die Unterstützung.

An den Club gerichtet sagte er: „Als ich vor einem Jahr als Präsident des RC Hockenheim antreten durfte, war dies für mich eine Ehre, eine Herausforderung und ein Ansporn. Die Mitglieder unseres jungen, aufstrebenden Rotary Clubs trugen mich mit ihrer Solidarität, Kooperation und Unterstützung. Diese wohlwollende Hilfe durfte ich während des gesamten vergangenen Jahres als Präsident genießen und konnte mich uneingeschränkt darauf verlassen. Als Primus inter Pares konnte ich die Pflichten des Präsidentenamtes schultern, ihr habt es mir ermöglicht.“ Dafür dankte er herzlich.

Dem künftigen Clubpräsidenten Dr. Walter Weidner wünschte er in Zusammenarbeit mit dem Vorstand, dass es ihm gelingen möge, die Freundschaft und den Zusammenhalt innerhalb des Clubs zu stärken, neue Freunde zu gewinnen und Projekte zu forcieren. Für seine neue Aufgabe gab er ihm das Wort Martin Luthers, „Anstrengungen machen gesund und stark“, als Motto mit auf den Weg.

Die erste Amtshandlung des künftigen Präsidenten war, dem scheidenden Präsidenten die rotarische Ehrennadel für „Past-Präsidenten“ zu überreichen und ihm herzlich zu danken. Danach erinnerte er an das Motto des rotarischen Jahres 2010-2011, das lautet: „Gemeinschaften bilden, Kontinente verbinden“. Dahinter stehe das rotarische Ziel, sich für eine bessere Welt einzusetzen, sei es durch internationales oder durch lokales Engagement. In diesem Sinne wolle er handeln und alle Clubmitglieder im demokratischen Sinne in die Entscheidungsprozesse einbeziehen.

Schwerpunkte seiner Präsidentschaft sah er in der Jugend- einschließlich der Eliteförderung, der Fortsetzung der begonnenen Sozialprojekte und der Stärkung des Clublebens. In den Rotary Club sei er eingetreten, weil man bei Rotary eine besonders sinnstiftende Lebensaufgabe finden kann. Es gebe keinen akzeptablen Sinnhorizont ohne eine moralische, humanistische oder religiöse Wertebasis.

Rotarys Zielsetzung sei schon immer, Gutes zu tun für einzelne Menschen und fürs Ganze. In diesem Sinne wolle er sich während seiner Präsidentschaft engagieren. Zugleich warb er bei seinen rotarischen Freunden um Unterstützung.

Anschließend sorgte der neue Präsident für das leibliche Wohl. Er lud zu einem von ihm gespendeten und von der Schülerfirma „gaußline“ aufgebauten Büfett ein, das nichts zu wünschen übrig ließ. Dafür wurde ihm herzlich gedankt. Nach dieser schönen Veranstaltung hatten die Clubmitglieder allen Grund, dem neuen rotarischen Jahr mit Freude und Optimismus entgegenzusehen.

Die Antrittsrede von Dr. Weidner können Sie hier abrufen.