Förderung von Volontärarbeit im Epizentrum Nepals 2016

5 Wochen Volontärarbeit im Epizentrum nach dem Erdbeben von 2015
Bericht von Karin List und Sven Nitsch

Warum immer nur nehmen und nicht auch mal geben? Dieser Leitsatz hat uns im letzten Jahr dazu bewegt unseren Urlaub in einem Workcamp zu verbringen anstatt auf einem Liegestuhl. Das Ziel: die vom Erdbeben im letzten Jahr schwer getroffene Gorkha Region in Nepal. Als Volontäre von Karmalaya - heart work & soul travel wurden wir für diesen Einsatz bestens vorbereitet. Im Bergdorf Swaragau angekommen, das nur über einen vierstündigen, steilen Fußmarsch erreichbar ist, gibt es aufgrund der abgeschiedenen Lage noch immer viel für den Wiederaufbau zu tun. Alles in manueller Arbeit, ohne Strom, ohne Maschinen – dafür sehr idyllisch gelegen mit Blick auf das über 7.000m hohe Bergmassiv Himal Ganesh. Wir durften beim Neubau des erdbebensicheren Hauses für die dort lebenden sehbeeinträchtigten und blinden Kinder unterstützen, Wasserleitungen von der Quelle ins Dorf verlegen, Wände verputzen und Fundamente graben. Der Empfang war sehr herzlich, während unseres Aufenthalts wurden wir in das dortige Leben integriert und jeder einzelne Tag war eine Bereicherung. Besonders dankbar sind wir unserer Familie, den Freunden und dem Rotary Club Hockenheim für die Spenden in Höhe von € 3.200, die vor Ort in den Bau des Blindenheims, warme Mützen für 200 Schulkinder sowie in die Finanzierung eines Dorflehrers geflossen sind. Gerade nach dem Erdbeben ist Nepal auf den Tourismus angewiesen. Wir können es jedem Trekking-Begeisterten empfehlen, dieses wunderbare Land zu bereisen – vielleicht sogar als Volontär.

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