Chronik Rotary Clubs fördern Formula-Student-Team

Pressemitteilung der Hockenheimer Tageszeitung vom 29.06.2012

Rotary Club: Studenten mit Hockenheimer Robert Wesche erfolgreich bei „Formula Student“ in den USA / Rotarier spenden

Chef-Konstrukteure von morgen

Bei dem internationalen Konstruktionswettbewerb „Formula SAE“ in Michigan hat das „KA-RaceIng-Team“ des Karlsruher Instituts für Technologie mit seinem selbst konstruierten und gefertigten Rennwagen KIT11 den zweiten Platz belegt. Es erreichte 857 von 1000 möglichen Punkten. Bei dem Wettbewerb sind mehr als 105 Studententeams aus der ganzen Welt mit ihren Wagen gegeneinander angetreten.

Das Karlsruher Team mit dem Hockenheimer Robert Wesche, das auch von den Rotary Clubs Hockenheim, Schwetzingen-Kurpfalz und Schwetzingen-Walldorf gesponsert wurde, musste sich am Ende nur dem Team der Oregon State University geschlagen geben. Den dritten und vierten Platz belegten die Teams der Universität Stuttgart und der Technischen Universität München.

Starker Praxisbezug
Robert Wesche ist natürlich wie alle seine Teamkollegen überglücklich: „Insgesamt können wir auf einen unserer erfolgreichsten Wettbewerbe zurückblicken“, resümiert er nach diesem Erfolg. Mit fünf Pokalen im Gepäck – für den zweiten Platz im Design, den zweiten Platz im Businessplan, den ersten Platz im Autocross, den zweiten Platz im Endurance und den zweiten Platz insgesamt – kehrte das Karlsruher Uni- Team von den USA in die Heimat zurück.

Dr. Norbert Fabricius, der Präsident des Rotary Clubs Hockenheim, beglückwünschte das erfolgreiche Team, das er schon vor der Abreise in die USA in Karlsruhe besucht hatte. Es war für ihn beeindruckend, wie dort den Studierenden mit dem Rennwagenbau ein stärkerer Praxisbezug vermittelt und deren ingenieurtechnische wie handwerkliche Fähigkeiten gleichermaßen gefördert werden. Sein Fazit: „Mit unserem finanziellen Beitrag haben wir neben unseren rotarischen Hilfsprojekten, sei es vor Ort oder international, erstmals auch das Engagement junger Leute bzw. angehender Ingenieurinnen und Ingenieure unterstützt. Erfreulich finde ich, dass die exzellenten Eigenleistungen der Studierenden das Bild Deutschlands in der Welt als Industrie- und Kulturland recht positiv beeinflusst haben.“

Dr. Norbert Fabricius, der Präsident des Rotary Clubs Hockenheim (Mitte), besuchte vor der Abreise nach Michigan das KA-RaceIng-Team des Karlsruher Instituts für Technologie. Dort war das von den Rotary Clubs Hockenheim, Schwetzingen-Kurpfalz und Schwetzingen-Walldorf gesponserte Team mit dem Hockenheimer Robert Wesche (links) beim Konstruktionswettbewerb „Formula SAE“ unter 105 Studententeams aus aller Welt mit dem zweiten Platz sehr erfolgreich. Foto RCH

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