Chronik Spielgerät für Heinrich-Bossert-Kita 2014

Der RC Hockenheim finanzierte dem neuen Heinrich-Bossert-Kindergarten in Hockenheim ein Spielgerät zur Förderung der motorischen Fähigkeiten. Der nachfolgende Artikel zur Übergabe wurde am 12.07.2014 in der Hockenheimer Tageszeitung veröffentlicht.

Rotary Club: Bewegungsbaustellen- und Sinnespfad-Spielgerät für Heinrich-Bossert-Kita finanziert / Vielseitiges Set für 1200 Euro fördert die motorischen Fähigkeiten

Kinder können balancieren und mit Füßen fühlen

Balancieren auf einem Schwebebalken oder auf einer Balancetreppe und unterschiedliche Oberflächen auf einem Schlangen-, Raupen-, Waffel-, Stäbchen- oder Kieselmengenbrett aus massivem Buchenholz zu ertasten, ermöglicht Kindergartenkindern ein Bewegungsbaustellen- und Sinnespfadset. Ein solches mehrteiliges mobiles Spielgerät im Wert von 1200 Euro übergaben Andreas Kunze, Präsident des Rotary Clubs Hockenheim, und sein Amtsvorgänger Christoph Vigano der neuen Heinrich-Bossert-Kindertagesstätte wenige Tage vor deren (Wieder-)Inbetriebnahme.

Aufruf der Kirche gefolgt
Der Spende der Rotarier war ein Aufruf der evangelischen Kirchengemeinde vorausgegangen, die sich im April 2013 an ihre Mitglieder und Freunde gewandt hatte. Für die Einrichtung und Ausstattung der neuen Heinrich-Bossert-Kindertagesstätte fehlten damals noch erhebliche Mittel, unter anderem, um Spielmaterialien nach heutigen pädagogischen Erkenntnissen und um Geräte für die Bewegungserziehung zu beschaffen.

Da dem Rotary Club Hockenheim Themen wie gesunde Ernährung und Bewegung von Kindern sowie Kindergärten überhaupt schon immer ein Anliegen waren, beschloss er, zu helfen. Bei dem gespendeten Bewegungsbaustellen- und Sinnespfadset handelt es sich um ein unter pädagogischen und motorischen Aspekten entwickeltes vielseitig einsetzbares Spielgerät, das Kinder zum gemeinsamen, intensiven und bewegten Spielen anregen soll, teilen die Rotarier mit.

Mit den verschiedenen Holzbauteilen können Spielszenarien allein und gemeinsam entwickelt, konstruiert, ausprobiert, umgebaut und vor allem mit den Füßen gefühlt werden. Nicht zuletzt kommt den Kindern dabei die unkomplizierte, einfache und gut verständliche Handhabung entgegen.

Gleich mal ausprobiert
Wie das Bewegungsbaustellen- und Sinnespfadset durch Spiel- und Bewegungsaktivität die motorischen Grundfertigkeiten Gehen und Balancieren sowie das barfüßige Ertasten fördert, spielerisch den Gleichgewichtssinn schult sowie im Zusammenspiel mit anderen Freude bereitet, demonstrierten sogleich die Kinder der von Erzieherin Petra Hoffmann geleiteten Gruppe.

Mit wenigen Handgriffen bastelten sie sich ihre eigene Variante des Spielgeräts zusammen und übten mit ihm. Darüber freuten sich die Rotarier zusammen mit Michael Müller, dem Leiter der Kindertagesstätte. Er dankte dem Rotary Club für das neue, den Kindern zugutekommende Spielgerät. gs

Das von den Rotariern für die Heinrich-Bossert-Kindertagesstätte finanzierte Bewegungsbaustellen- und Sinnespfad-Spielgerät erkundeten und nutzten die Kinder gleich intensiv. Darüber freuten sich Clubpräsident Andreas Kunze, sein Vorgänger Christoph Vigano, Michael Müller, der Leiter der Kita, sowie die Erzieherin Petra Hoffmann (von rechts).

Das E-Paper zum Zeitungsbericht können Sie hier abrufen.